Süsswasserfische der Welt – Günther Sterba


Günther Sterba


Süsswasserfische der Welt


Urania Verlag, Leipzig-Jena-Berlin, 1987



Tartalom:



A Süsswasserfische der Welt c. könyv rendkívül részletes mű egy vérbeli szakértő tollából! Közel 2000 fajról nyújt hasznos információkat, akvaristáknak és ichthiológusoknak egyaránt, mellyel megközelítően valamennyi eddig akváriumban tartott fajról szót ejt. A legújabb kutatások és legaktuálisabb tapasztalatok alapján fogalmazza meg a szerző jótanácsait a haltartás terén! 1425 fényképpel, 526 rajzzal és 73 kártyával!

Német leírás:

Vorwort (Előszó)

Die seit 1959 in mehreren Auflagen erschienenen »Süßwasserfische aus aller Welt« wurden 1968 das letzte Mal überarbeitet. Seitdem sind die ichthyologischen Kenntnisse und aquaristischen Erfahrungen außerordentlich vielseitig angewachsen, eine grundlegende Neubearbeitung des Textes und der Illustrationen war deshalb unbedingt erforderlich. Bei den Vorarbeiten zeigte sich jedoch sehr bald, daß Vollständigkeit nicht mehr in vollem Umfang erreichbar war, d. h. auf die Beschreibung einiger nur sehr selten importierter und damit nur vereinzelt gepflegter Arten verzichtet werden mußte. Besonders schwierig war in einigen Fällen die Berücksichtigung des zur Zeit gültigen Artnamens, da viele der einschlägigen Publikationen, vor allem in der aquaristischen Literatur, nur bedingt wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. DENYS W. TUCKER, vormals Assistent Keeper an der Sektion Fische am Britischen Museum für Naturgeschichte (London), hat 1961 die »Süßwasserfische aus aller Welt« übersetzt und in das Literaturverzeichnis der englischen Ausgabe wertvolle Hinweise eingearbeitet. Er schreibt dort unter anderem (leicht verändert): »Es kann nicht deutlich genug betont werden, daß die Beschreibung einer als “neu” angesehenen Art eine besondere Verantwortung, ein Höchstmaß an Kenntnissen und Erfahrungen und die exakte Beherrschung der komplizierten international anerkannten Nomenklaturregeln erfordert. In den meisten Disziplinen der issenschaft ist es möglich, schlechte Arbeiten zu ignorieren. Im Gegensatz dazu müssen in der Taxonomie auch die schlechtesten Arbeiten berücksichtigt werden. Aus dieser Situation leitet sich die Tatsache ab, daß gute Taxonomen gezwungen sind, cinen unverhältnismäßig großen Anteil ihrer Zeit und ihrer Anstrengungen an äußerst artifizielle und überflüssige, von schlechten Taxonomen geschaffene Probleme vergeuden zu müssen, der ihnen bei der Bearbeitung echter, von der Natur gestellter Fragen fehlt. Amateure sollten deshalb solanauf taxonomische Publikationstätigkeit verziehten bis sie entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben. Auch ist es nicht ratsam, Erstbeschreibungen in unbekannten Aquarienzeitschriften zu publizieren, da diese dort der Gefahr ausgesetzt sind, für viele Jahre übersehen zu werden und nach ihrer Wiederentdeckung zwischenzeitlich eingeführte Namen über den Haufen werfen. Weiterhin sollte nicht vergessen werden, ein genau definiertes Typ-Exemplar in einem jener großen Museen zu hinterlegen, die durch ihre Leitungsgrundsätze und aktive taxonomische Tradition die Gewähr bieten, daß diese Typen der Nachwelt erhalten bleiben. In der DDR ist nur das Museum für Naturkunde, Berlin, zuständig. Weitere große Internationale Museen sind das Senckenberg-Museum in Frankfurt/Main, das British Museum of Natural History in London, das U.S.National Museum in Washington, das Zoologische Museum der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Leningrad und andere«.

Leider sind diese Empfehlungen von DENYS W. TUKKER bis heute kaum berücksichtigt worden. Im Gegenteil, in manchen aquaristisch interessanten Fischgruppen, z: B. den Cyprinodontidae, vielen Gattungen der Cichlidae und verschiedenen Familien der Siluriformes, ist die Verwirrung heute so groß, daß kaum die Chance besteht, das Durcheinander in absehbarer Zeit zu überwinden. Die Beschreibung neuer Arten steht vielfach so stark im Vordergrund, daß die wichtige Aufgabe, das vorliegende Material in gesicherter Form zu verallgemeinern, vernachlässigt wird. Dazu kommt, daß die Verbreitungsgebiete der einzelnen Arten und die Variabilität ihres Phänotypus bei vielen Neubeschreibungen nur ungenügend berücksichtigt werden. Selbstredend ist es bei Fischen, die in der Regel nur punktuell gefangen werden, nur in Ausnahmefällen möglich, populationsgenetische Aspekte befriedigend zu analysieren, aber es ist auch niemand verpflichtet, auf unzureichender Basis und mit unzureichendem Material Taxonomie zu betreiben oder natürliche Verwandtschaften zu postulieren. Wie vielseitig und kompliziert evolutionäre Veränderungen bei Fischen sein können, zeigt u. a. das ausgezeichnete von A. A. ECHELLE und I. KORNFIELD edierte Buch »Evolution of fish species flocks« (University of Maine at Orono Press, 1984). Die Aquaristik wäre gut beraten, wenn sie nicht jede Namensänderung sofort aufgreifen, sondern abwarten würde, ob die Änderung allgemeine Anerkennung findet. Nach diesem Prinzip richten sich auch dic in diesem Buch verwendeten Art- und Gattungsbezeichnungen. Ansonsten wurde das Ziel verfolgt, ichthyologisches Fachwissen und aquaristische Erfahrungen so darzustellen, daß ein möglichst großer Leserkreis angeregt wird, sich fachlich weiterzubilden. Außerdem sollte mit dem Titel wieder ein Nachschlagewerk zur Verfügung stehen, in dem fast alle bis zum 31. Dezember 1984 in der Aquaristik und in öffentlichen Aquarien gepflegten Süßwasserfische berücksichtigt sind.

Zahlreiche Kollegen und Freunde haben mich bei der Zusammenstellung der vorliegenden Auflage unterstützt. Dr. AXEL ZARSKE war entscheidend an der Erarbeitung der Abschnitte Characoidei, Cyprinidae, Homalopteridae, Gyrinocheilidae, Cobitidae, Siluriformes, Atherinidae, Melanotaeniidae und Cichlidae beteiligt. KLAUS BREITFELD und HELMUT SANDER bearbeiteten die Adrianichthyidae, Horaichthyidae, Cyprinodontidae und die Oryziatidae. Mein Sohn, Dr. THOMAS STERBA, und meine Tochter, Dr. PETRA STERBA, halfen mir bei den redaktionellen Arbeiten. Die Textabbildungen zeichnete Frau TRAUDL SCHNEEHAGEN, die Verbreitungskarten Herr RUDOLF WEIs. Von den zahlreichen Fotoautoren seien nur HANS JOACHIM RICHTER, Dr. WALTER FOERSCH, WOLFGANG SOMMER, ULI KADEN, GERHARD MARCUSE und JÜRGEN KRÜGER genannt. Fachliche Hinweise erhielt ich von zahlreichen Kollegen des In- und Auslandes. Bei den Schreibarbeiten und technischen Arbeiten halfen mir vor allem RENATE BAUER, MARIA EIGENBROD, ERIKA FRENZEL und DOROTHEA NAUMANN. Allen Genannten, aber auch jenen, die hier unerwähnt bleiben, und den Mitarbeitern des Urania-Verlages danke ich an dieser Stelle herzlich für die vielseitige Unterstützung,

Herbst 1986 GÜNTHER STERBA



ISBN:
3-332-00109-4
Méret:
27,5 cm x 19,5 cm
Oldalszám:
920
Kötés:
papírkötés keménytáblás cérnafűzés
Példányszám:
13 000
Nyomtatta:
Urania-Verlag Leipzig
KÉPEK:
Katalógusba került:
2011-03-01 óta szerepel a katalógusban.
Frissítve:
2018-01-14 10:01

Adatok

Katalógusba került:

2011-03-01

Frissítve:

2018-01-14 10:01

Katalógus ID:

No. 5563


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